Riebold

Riebold

Unser Familienname "Riebold" ist eine Form des altdeutschen Namens "Rikbold" und bedeutet etwa "reicher / kühner Gebieter". Martin Riebold stammt aus der Mühle im Mühlweg 2 in

Malkomes

. In diesem Gebäude brachte ihn - und seine Geschwister - seine Mutter zur Welt und hier wurde er auch getauft - die kleine Kapelle in Malkomes wurde kirchlich nicht mehr genutzt. Die Mühle wurde von Martins Urgroßvater Valentin Riebold im Jahre 1882 erworben. Ein größerer Umbau erfolgte 1933/34. In der Gegend um Malkomes scheint die "Wiege" unserer Riebold-Vorfahren zu sein.

Die Mühle befindet sich mittlerweile im Eigentum von Martins Bruder Helmut, der hier auch gemeinsam mit seiner Frau und dem ältesten Sohn wohnt. Beider Mutter Liese (Anna Elisabeth *Herwig / 1899-1953) hatte nach dem frühen Tod ihres Ehemannes und Vater ihrer drei Kinder Johann Peter Riebold (1891-1935) im Jahre 1937 Wilhelm Eidam (1904-1989) geehelicht. Aus dieser Ehe stammt Lieses viertes Kind.

Urkundlich wurde Malkomes erstmals 1340 erwähnt - bezeichnet als Dorf des Klosters Petersberg mit dem Namen Malkandis.

Seit dem 1. Januar 1972 gehört Malkomes im Zuge der hessischen Gebietsreform zur Großgemeinde Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg / Hessen).

Mühle in Malkomes
Mühle in Malkomes - Martins Geburtshaus
Mühle in Malkomes am 30. April 2018
Mühle in Malkomes im Jahr 2018
Kapelle zu Malkomes / Foto: Karl Honikel
Kapelle in Malkomes

Foto: Karl Honikel

Auf der Website der Gemeinde Schenklengsfeld https://www.schenklengsfeld.de wird die Geschichte des unter Denkmalschutz stehenden Bethauses so skizziert:

Die Fachwerk-Kapelle mit einem ackteckigen Dachreiter wurde im Jahr 1734 in Malkomes erbaut. Sie ist das letzte erhaltene Bethaus von ursprünglich acht des Kirchspiels Schenklengsfeld aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Aus unbekannten Gründen wurde das Bethaus seit 1885 nicht mehr kirchlich genutzt. Dennoch wurde im Jahr 1888 eine neue Glocke angeschafft.
Diese Glocke teilte das Schicksal vieler Glocken: Sie wurde im zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Seit Ostersonntag 1950 läutet es hier wieder. Die 1901 gegossene Glocke überstand den Krieg und bekam hier einen neuen Platz. Sie läutet zu den Tageszeiten und zu Beerdigungen.
2011/2012 erfolgte eine Komplettsanierung des Bethauses. Im Jahre 2013 wurde es zu einer Außenstelle des Standesamtes Schenklengsfeld. Auch Gottesdienste werden wieder abgehalten.
Informationen sind u. a. der Festschrift "675 Jahre Malkomes 1370 - 2015" (Herausgeber: Festausschuss/Ortsbeirat Malkomes / Fortschreibung der Festschrift von 1990) entnommen.

Hinweisschild zum “Dom zu Malkomes”
Hinweisschild zum "Dom zu Malkomes"
Malkomes - Bildmitte: Kapelle
Malkomes - in der Bildmitte steht die Kapelle
Malereien im Innenraum der Kapelle zu Malkomes / Foto: Monika Greb
freigelegte und restaurierte Malereien im Innenraum der Kapelle

Foto: Monika Greb

Inschriften an der Kapelle zu Malkomes / Foto: Monika Greb
Inschriften an der Kapelle zu Malkomes - erbaut Anno 1734

Foto: Monika Greb

Herabgeholt im Weltkriegssturm, tönt neu die Glocke von dem Turm  Ostern 1950
Kommt alle! ruft der Glocke Ton, lobpreißet Gott auf seinem Thron!  renoviert 1964 1981 2000
Kapelle zu Malkomes / Foto: Monika Greb
Kapelle zu Malkomes - rechts Gedenktafel

Foto: Monika Greb

Tor zum alten Friedhof Malkomes
Die Gräber unserer Verstorbenen sind leider eingeebnet. Erhalten ist nur noch das Grab der Schwiegereltern von Martins Schwester Else (Heinrichs Eltern Johannes Lotz und Christine geborene Riebold).
Über das frühere jüdische Leben in Schenklengsfeld und die in den Jahren der nazionalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordete und vertriebene Bevölkerung jüdischen Glaubens oder Herkunft informieren u. a. folgende Websites: