Riebold

Fulda

eine Stadt für alle - wir brauchen:
  • Wohnungen, die auch Menschen bezahlen können, die nicht auf der 'Sonnenseite' leben
  • sozial gemischte Stadtquartiere
  • umweltverträgliche, klimafreundliche, gerechte und zukunftsfähige Gestaltung von Mobilität - dazu gehört ein attraktives Stadtbusangebot ebenso wie sichere Radverkehrsverbindungen und bequeme Fußwege - ein gleichberechtigtes Miteinander auch im Verkehr
  • Entscheidungen, die am Gemeinwohl aller und an der Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen orientiert sind, die offen, transparent und mit vielfältigen Beteiligungsinstrumenten entwickelt werden, die Integration fördern und den Inklusionsgedanken berücksichtigen
  • Strukturen, die es allen ermöglichen, selbstbestimmt leben zu können
  • gute Schulen und vielfältige Kultur- und Bildungsangebote - Bildungserfolg darf nicht von der (sozialen, ethnischen ...) Herkunft abhängig sein
  • familienfreundliche Strukturen als wichtige Voraussetzung für Geschlechtergerechtigkeit
  • eine lebendige Innenstadt mit Aufenthaltsqualität
  • Bäume, Grünzonen und grüne Nischen für ein gutes Stadtklima, zur Erholung und Erhaltung der biologischen Vielfalt
  • Dach- und Fassadenbegrünungen zur Verbesserung des Stadtklimas und als Lebensraum für Bienen, andere Insekten, Vögel ...
  • kleine und größere Flächen für gemeinschaftliches Gärtnern als Orte der kulturellen, sozialen und generationenübergreifenden Vielfalt, der Begegnung, des Miteinander, als Beitrag für ein besseres Klima in der Stadt, für mehr Lebensqualität, Biodiversität und Umweltgerechtigkeit ⭢ Urban Gardening - in Fulda gibt es beispielsweise das Urban Gardening-Projekt Zeppelingärten
  • Freiräume für selbstbestimmte kulturelle und soziale Entwicklungen. Ein großartiges Projekt hatte sich in Fulda auf dem Areal Langebrückenstraße 14 (L14) entwickelt. Das von der AWO Fulda gemietete Gelände wurde leider im Jahr 2017 verkauft. Die neuen Eigentümer kündigten den Mietvertrag und haben den historischen Gebäudekomplex, diese einzigartige kulturelle Begegnungsstätte, diese Oase vielfältiger kultureller und sozialer Entwicklungen abgerissen. Im März 2018 hat ein Teil der Initiativen in der Lindenstraße 2 (L14/2 bzw. L14zwo) übergangsweise eine neue Heimat gefunden. Für das Kino35 sind die Räume nicht geeignet, seit August 2018 ist das in der Ohmstraße 18/20 untergebracht - ebenfalls übergangsweise. Die etwas lauteren Initiativen haben noch immer kein Übergangsquartier gefunden. Die nahe Wohnbebauung in der Lindenstraße lässt leider keine Aktivitäten über Zimmerlautstärke hinaus zu. Sehnsüchtig wird der Tag erwartet, an dem alle Initiativen wieder unter einem Dach vereint sind. Derzeitiger Stand ist, dass dies irgendwann im Jahr 2020 im Gebäudekomplex Weimarer Straße 22 (am städtischen Betriebshof) sein wird, also sehr nah an dem abgerissenen soziokulturellen Zentrum. Das Areal gehört der Stadt Fulda. Auch die Vereinten Nationen treten für die Förderung kultureller Vielfalt ein. Am 20.10.2005 wurde die UN-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verabschiedet, am 18.03.2007 trat sie in Kraft; Deutschland ratifizierte das Übereinkommen am 12.03.2007.
Fulda Kulturzentrum L14
Fulda Kulturzentrum L14
Zeppelingarten Umweltzentrum Fulda
Zeppelingarten Umweltzentrum Fulda

Urban Gardening - Die Stadt ist unser Garten

Gemeinschaftsgärten sind Experimentierräume für ein gutes Leben in der Stadt, für zukunftsorientierte Urbanität. Brachflächen werden zu Orten der kulturellen, sozialen und generationenübergreifenden Vielfalt, der Begegnung, des Miteinander. Sie sind ein Beitrag für ein besseres Klima in der Stadt, für mehr Lebensqualität, Biodiversität, Umweltgerechtigkeit und stärken eine demokratische und plurale Stadtgesellschaft. Mehr dazu auf der Website https://urbangardeningmanifest.de Dieser Link führt zum Manifest und hier zum Wikipedia-Artikel. Zur Website des Fuldaer Urban Gardening-Projekts Zeppelingärten geht's hier.

Manifest Urban Gardening
Manifest Urban Gardening

AGORA - Zeitung für Meinungsvielfalt, kreative Kritik und Satire

Diese Fuldaer Zeitung ist eine Zeitung von Bürger*innen für Bürger*innen. Es gibt sie alle paar Monate (ca. 4 Ausgaben jährlich) als kostenlose Print-Ausgabe und hier als PDF: www.agora-fulda.de. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Bedeutung im antiken Griechenland. Zitiert wird auf der Seite http://www.agora-fulda.de/ueberuns die Wikipedia-Erklärung:

Die Agora war im antiken Griechenland der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt. Sie war aber zugleich auch eine bedeutende gesellschaftliche Institution und als solche ein kennzeichnendes Merkmal der griechischen polis. Als wichtiger Kultplatz war sie der Veranstaltungsort vieler für die Ausbildung einer gemeinsamen Identität entscheidender religiöser Feste mit gymnischen und musischen Agonen. Als Ort der Volks- und Gerichtsversammlungen kam ihr eine herausragende Rolle für das geordnete Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu. Bei Homer gilt das Fehlen einer Agora als ein Anzeichen für Recht- und Gesetzlosigkeit. Laut Herodot war die Agora für den Perserkönig Kyros II. das bestimmende Merkmal einer selbstständigen griechischen Stadt.

In diesem Sinne informiert die Agora auch über Sachverhalte, die in anderen Medien nicht berücksichtigt werden. Das Team der AGORA arbeitet ehrenamtlich und ohne Bezahlung. Um weiterhin unabhängigen und eigenständigen Bürgerjournalismus betreiben zu können, müssen die Druckkosten und die Kosten für die Website gestemmt werden. Dafür wird um Spenden gebeten.

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Ein wenig musikalisches Lokalkolorit

Heimat

Ohh, ohhh …

Nun werden wir weiser, die Körper etwas runder,
die Töne leiser, is' ja auch kein Wunder.
Der Rock’n Roll fordert den Tribut,
doch wir sind heute hier und das ist gut.

Denn wo immer wir auch landen,
in welcher Hafenbar wir stranden,
welche Gipfel wir erklimmen,
irgendwann hör’n wir die Stimmen:
Kommt zurück, wo ihr auch sein magt,
kommt nach Fulda in die Heimat,
da wo Rhön und Kreuzberg locken,
für Euch läuten die Domglocken.

Denn wo immer wir auch landen,
in welcher Hafenbar wir stranden,
welche Gipfel wir erklimmen,
irgendwann hör’n wir die Stimmen:
Kommt zurück, wo ihr auch sein magt,
kommt nach Fulda in die Heimat,
da wo Rhön und Kreuzberg locken,
für Euch läuten die Domglocken.

Kommt zurück, kommt zurühüück.
Kommt zurück, kommt zurühüück.
Kommt zurück, kommt zurühüück.
Kommt zurück, kommt zurühüück.

Kommt zurück!

Mambo KingX

Text: Tom Reinhard

Musik: Julian Schnorr

Interpretation: Mambo KingX

Textvariante: Aufführung am 16.06.2012 Stadtfest / Uniplatz Fulda