Riebold

Karl Riebold

ist das älteste der drei Kinder von Martins Eltern bzw. der vier Kinder seiner Mutter. Karl war wie sein Vater und Großvater Müller. Er sollte die Mühle weiterführen. Doch leider hat Karl den Nazi-Terror nicht überlebt. Er war während des schrecklichen von Deutschland entfachten II. Weltkrieges Soldat der deutschen Wehrmacht.

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Erkennungsmarke -1232- Ers.Kp.f.l.Rtr.Z.9 = Ersatz Kompanie für lnfanterie Reiter Zug 9

)

Seit kurz vor Vollendung seines 22. Lebensjahres ist er vermisst. Offiziell heißt es:

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Karl Johann Georg Riebold, geboren am 04.07.1922 in Malkomes wird seit der Zeit zwischen dem 22.06. und 30.06.1944 als Angehöriger der Einheit Stabskompanie Grenadier Regiment 529 südlich Witebsk vermisst.

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(vermutlich Teil der 299. Infanteriedivision / Witebsk liegt im Norden Weißrusslands)
Zum 31.12.1945 wurde Martins "großer" Bruder für tot erklärt - doch vergessen ist er nicht.

Wo Karl begraben ist, ist natürlich nicht bekannt. Doch ist sein Name im Gedenknamenbuch des Sammelfriedhofs Schtschatkowo auf Seite 1116 vermerkt. Das Gedenkbuch hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. angelegt. Eines der Ziele und Zwecke dieser Vereinsarbeit "gegen das Vergessen" ist:

Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden

Karl Riebold
Karl Johann Georg Riebold 1922-1944
Gedenktafel für Soldaten aus Malkomes, die in dem von Deutschland entfachten schreckliche Weltkrieg gefallen sind
Tafel neben der Kapelle zu Malkomes - auch an Karl wird hier erinnert